11
Januar 2015

I’m still alive.

Die Worte der Überschrift sind eigentlich nichts sagend und dennoch sagen sie so viel. Im vergangenen Jahr habe ich mich kaum um meinen Blog gekümmert – anders, als geplant. Mal fehlt die Zeit, mal die Lust, mal die passenden Worte oder das passende Bildmaterial. Mal tauchen aus dem Nichts irgendwelche Probleme auf – gerade dann, wenn es mal gut läuft. So, als ob sie, wie kleine gierige Monster, auf den passenden Moment warten um dann im richtigen Augenblick zuzuschlagen.
Glaubt mir, vorbereitet habe ich immer viel. Ideen schwirren mir durch den Kopf, eine nach der anderen, Posts werden vorbereitet, Bildideen gespeichert und skizziert – werden dann aber von Gedanken wie “Hausarbeit”, “Uni”, “Zukunftsängsten” und “Zukunftsplänen” übertönt. So war das alle nicht geplant.
Ich denke mir immer: “Ganz oder Gar nicht”. Ich kann mit dem Mittelweg nur schwer leben – und das in allen erdenklichen Lebenslagen. Entweder gehöre ich zu den Besten oder ich verliere meine Lust und mache gar nichts.
Halbe Sachen sind einfach nicht mein Ding. Ich möchte immer voll bei der Sache sein. Mich ganz der Fotografie widmen, dem Webdesign oder und eben auch dem Bloggen. Schließlich bleibt aber immer irgendwas auf der Strecke, weil man sich eben doch nicht mit hunderten Dingen gleichermaßen befassen kann. Ich möchte nicht halbherzig etwas präsentieren, in das ich weder viel Kreativität noch Leidenschaft gesteckt habe. Punkt.


Kamera: NikonD5300 • Brennweite: 50mm • Blendenzahl: 1.8 • Belichtung: 1/250 • ISO: 100
Fotografin: Rosa • Model & Bearbeitung: Sabrina

2015 wird alles anders, soweit der Plan. Der Fokus soll besonders auf dem Bereich “Fotografie” liegen. Aus diesem Anlass möchte ich euch in den nächsten Wochen mit Bildern “überfluten”, die sich schon seit Wochen – wenn nicht sogar Monaten auf meinem MacBook angehäuft haben, aber bisher niemand zu Gesicht bekommen hat.
Das Foto oben ist im übrigen nicht im Studio entstanden, wie oft bei Instagram vermutet wurde, sondern am Fenster von unserem Gartenhaus. Verrückt oder? Wenn man Rosa und mich sehen könnte, welche Locations oder Gegenstände wir für Fotos schon zweckentfremdet haben – ihr würdet aus dem lachen – oder staunen – nicht mehr rauskommen. Von manchen verwirrten (oder belustigten) Zuschauern möchte ich erst gar nicht anfangen.. Wäre vermutlich aber auch mal ein Beitrag wert.
Was die Bildbearbeitung betrifft – ich kann mich mal wieder nicht entscheiden. Seit vergangenem Jahr gefallen mir, gerade bei Portraits, schwarz-weiß-Bilder immer besser. Früher war ich schon aus Prinzip dagegen, weil dann oft das “schöne Licht” verloren gegangen ist (jaja, typisches Fotografen-Problem). Was denkt ihr denn?

08
Januar 2015

Carry Design • Relaunch

Carry Design ist schon seit langer Zeit mein kleines großes Projekt. Alles fing klein an. Damals noch bei Blogspot, ohne richtige Seite und umsonst, heute mit Domain, Preisliste und Kleingewerbe. Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass dieses Konzept so erfolgreich aufgehen würde. Wenn ich mich an schnippische Kommentare und Blogeinträge zurückerinnere: “Es ist ja schon etwas unverschämt Geld dafür zu verlangen!”. Heute, ein paar Jahre später, ist es nahezu selbstverständlich. Für die meistens jedenfalls.
In den letzten Monaten lag die Seite, mangels Zeit, auf Eis. Aufträge wurden abgelehnt oder nicht besonders zeitnah bearbeitet. Dafür komme ich jetzt ganz offiziell mit einem großen Relaunch zurück. Da vielen bisher mein Design Service gänzlich unbekannt und die Seite offline war, habe ich fleißig Fragen gesammelt und beantwortet, die sich in den letzten Wochen und Monaten in meinem Postfach so eingefunden haben. Ich freue mich schon auf die zukünftigen Arbeiten und wäre euch für Feedback zu dem neuen Design sehr dankbar!

Wie hast du das Programmieren und Designen gelernt?
Hier gilt die Devise “learning by doing”. Wer keinen Spaß und keine Geduld mitbringt, ist verloren. Man sollte sich nicht damit befassen, weil man es “muss”, damit der eigene Blog ein schönes Interface hat, sondern weil man an der Materie interessiert ist. Man sollte nicht erwarten, in kürzester Zeit HTML fehlerfrei zu beherrschen, eine große Portion Ausdauer ist hier von Vorteil. Selbst ich kann nach jahrelangem coding noch nicht alles und lerne jeden Tag aufs Neue dazu. Hinzu kommt: Ein professioneller Umgang mit HTML macht aus dir noch lange keinen guten Designer.

Woher nimmst du die Inspirationen für deine Designs?
Inspirationsquellen gibt es viele. Dazu gehören Blogs, Websites, Bilder, Zeitschriften und Vieles mehr. Ich fertige Skizzen an, lege den groben Aufbau fest, zeichne Details, verwerfe Einiges wieder, lasse Neues entstehen. Die meisten Ideen entwickeln sich jedoch während der Umsetzung des Layouts.

Wie hat sich im Laufe der Zeit dein Stil entwickelt?
Durch ständiges Experimentieren mit Farben, Formen und Typografie, kristallisieren sich Vorlieben und Abneigungen heraus, der “persönliche Stil” entsteht. Für mich ist Webdesign wie die persönliche Handschrift – keine gleicht der anderen. So ist das auch beim Entwerfen der Layouts.

Wie trete ich mit dir in Kontakt?
In erster Linie findet der Austausch via Email statt. Für eine schnellere und unkompliziertere Kommunikation, können wir wahlweise auch über Facebook oder Skype schreiben.
Info: Sollten mehr als drei Tage ohne Antwort deinerseits vergehen, gehe ich davon aus, dass das Design nicht mehr gewünscht ist und werde dich dann von der Warteliste streichen.

Ich möchte ein Design in Auftrag geben, wie sieht der allgemeine Ablauf aus?
Nachdem du mich per Email kontaktiert hast und wir uns bezüglich deiner Vorstellungen ausgetauscht haben, lege ich dein Design auf einem “Testblog“ an. Auf diesem kannst du den Fortschritt deines Layouts jederzeit mitverfolgen und mir gegebenenfalls Änderungswünsche mitteilen.
Sobald das Template fertig ist und du rundum zufrieden bist, erfolgt die Bezahlung.

Wie lange muss ich auf mein fertiges Design warten?
Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Es hängt in erster Linie von zwei Faktoren ab: Anzahl der Aufträge und meiner dafür verfügbaren Zeit. Ich bin stets bemüht, meine Aufträge so schnell wie möglich abzuarbeiten. Daher kommt es nur selten vor, dass meine Kunden länger als 14 Tage auf ihr Design warten müssen.

Welche Zahlungsmöglichkeiten stehen mir zur Verfügung?
Fertige Designs, die zum Download angeboten werden, können jederzeit via Paypal bezahlt und genutzt werden, da nach Abwicklung des Kaufes eine sofortige Weiterleitung zum Produkt erfolgt.
Für individuell angefertigte Designs, stelle ich eine Rechnung aus. Die Bezahlung erfolgt per Überweisung. Nach Eingang des Geldes auf meinem Konto, erhältst du dein Layout.

Kann ich ein vorgefertigtes Design auch ohne Paypal-Account kaufen?
Dies ist selbstverständlich möglich. Schreib mir einfach eine Email, damit ich dir meine Bankdaten übermitteln kann. Nach Erhalt des Geldes, werde ich dir das Layout zuschicken oder auf Wunsch installieren (Kosten für die Installation: siehe Preisliste).

Nach kurzer Zeit gefällt mir ein Teil (Farbe, Schriftart, etc) an meinem Design nicht mehr. Würdest du das ändern?
Nachträgliche Änderungen am Layout sind jederzeit möglich. Für die anfallenden Kosten siehe Preisliste.

Fertigst du Designs auch kostenlos an?
Wie sagt man so schön: “Nur der Tod ist umsonst” – damit wäre Die Frage wohl beantwortet. Carry Design ist zwar mein Hobby, aber gleichzeitig auch mein Nebenjob zum Studium. Sollte ich ein Projekt super interessant finden, bin ich auch gerne bereit mich auf einen “Tauschhandel” einzulassen. Sonst gelten die gängigen Preise.

Ich habe ein technisches Problem mit meinem selbst gecodeten Layout, kannst du mir dabei helfen?
So gerne ich dir auch dabei helfen würde, fehlt mir leider die Zeit dafür, um mich intensiv mit den Codes zu befassen und nach dem Fehler zu suchen.

04
Januar 2015

Neujahrsputz

Die letzten Tage habe ich mich durch sämtliche Schränke und Kommoden in meinem Zimmer gewühlt, einmal alles raus, aussortiert, weggeschmissen und wieder fein säuberlich einsortiert. Kleidungsstücke, die man seit Ewigkeiten nicht mehr getragen hat, Dekokram, der schon seit Jahren in den hintersten Ecken verstaubt, weil man ihn schon lange nicht mehr schön findet. Bei manchen Dingen frage ich mich, wie sie überhaupt so lange bei mir überleben konnten.
Einige Dinge wiederum haben bei mir einen zu hohen emotionalen Wert, um sie einfach in den Müll zu verbannen: Postkarten, Fotos, Kinokarten, Sammelalben, alte Liebesbriefe. Solche Dinge verstaue ich liebevoll in einem Karton unter meinem Bett.
Bei vielen anderen Dingen war ich wohl einfach zu faul zum sie wegwerfen und wurden mit der Ausrede “wer weiß, wofür du das noch mal brauchen könntest..” verwahrt. Vielleicht wollte ich aber auch einfach nur mein Gewissen beruhigen.
Dieses Mal sah das ganze anders aus. Es wurde konsequent weggeworfen. Was ich die letzten Monate nicht in den Händen hatte, werde ich auch in den nächsten Monaten nicht vermissen. Was dich nicht glücklicher macht, als du ohnehin schon bist, kann einfach weg.
Mit jedem ausrangierten Kleidungsstück, jedem zerknüllten Papier, jedem Zentimeter, der sich der Mülleimer füllt und jeder Altlast, von der man sich nun endgültig befreit, fühlt es sich ein wenig so an, als ob das Herz ein bisschen leichter wird.
Ab und zu muss man sich von alten Dingen befreien und Platz für Neues machen – und welcher Anlass eignet sich besser dafür, als ein neues Jahr?

02
Januar 2015

“New year, new me.”

Das ist wohl die Devise des Jahres 2015. Voller Euphorie und Tatendrang wurden zum Jahreswechsel wieder neue Ziele gesetzt – oder die alten Ziele neu aufgerollt, weil man sie in all den Jahren davor nicht erreicht hat. Vorsätze wie “Ich möchte mehr Sport treiben” oder “Ich möchte mich künftig gesünder und ausgewogener ernähren” belegen mit Sicherheit Platz eins in den Top 10. Dicht gefolgt von “Dieses Jahr möchte ich weniger verschwenderisch mit meinem Geld umgehen” und “Weniger Shopping”.
Was mich betrifft: Ich schließe mich der Mehrheit an und möchte in diesem Jahr an meinem Körper arbeiten. Das bedeutet: Mehr Bewegung und Sport, weniger Süßes, weniger Fastfood. Ich bin mit Sicherheit kein Ernährungsexperte, kein Fitnesstrainer und auch kein Spezialist, was Diäten anbelangt. Wer also nach einer Methode sucht, um in kürzester Zeit mehrere Kilos abzuspecken, ist hier falsch.

Ich lese auf so vielen Blogs und anderen Seiten gelegentlich Beiträge über Ernährung und Fitness. Jeder will im Sommer DEN perfekten Körper haben und greift dabei zu wirklich fragwürdigen Mitteln. Tagelanges hungern, Einnehmen von diversen Diät-Pillen, Tees, Joghurts und weiß der Henker, was es in zwischen alles gibt (und dazu auch noch unverschämt viel Geld kostet). Oft habe ich das Gefühl, dass viele es nicht für sich selbst machen, sondern für die Menschen da draußen, um beim nächsten Instagram Bild Komplimente für den flachen Bauch und die straffen Beine zu bekommen.
Wir verlieren oft aus den Augen, wieso wir manche Dinge unserem Körper antun. Wenn wir es nicht für uns tun, sondern, um die Erzfeindin auszubooten oder für den süßen Typen, in den man schon immer heimlich verliebt war, ist man verloren. Vermutlich ist das auch der Grund wieso viele scheitern, oder weshalb ich oft bei meinen – gefühlt – tausenden Versuchen abzunehmen gescheitert bin.


1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8

Ich möchte auf meinem Blog keine Beiträge über irgendwelche Wundermittel veröffentlichen, euch vorschreiben “esst davon viel, aber davon wenig”, keine “Verliere 7 Kilo in nur 7 Tagen”-Posts. Ich möchte jungen Mädels keine unrealistischen Tipps mit auf den Weg geben, denn alles, was man seinem Körper jetzt antut, wird er einem früher oder später zurückzahlen.

Ich möchte euch aber mitnehmen und mich mit euch austauschen, euch tolle Rezepte vorschlagen, mit euch über Workouts diskutieren, ich möchte euch gelegentlich auf dem Laufenden halten, was mir beim Abnehmen hilft, was mich motiviert, was ich esse, wie viel ich esse, wie oft und wann ich Sport treibe, oder euch andere Dinge erzählen, die euch an diesem Thema interessieren. Vielleicht fühlt sich ja nun der eine oder andere auch etwas motiviert und angespornt. Wenn ja, lass es mich wissen!

31
Dezember 2014

Goodbye 2014 and thanks for the memories!

2 0 1 4 – Ein altes Kapitel neigt sich dem Ende, ein neues wird geöffnet. In solchen Momenten werde ich immer ein wenig melancholisch. Vielleicht, weil es mir schwer fällt, loszulassen. Ich blicke auf ereignisreiches Jahr zurück, mit vielen Höhen und Tiefen, Erfolgen und Rückschlägen, abenteuerlichen Urlauben, aufregenden Momenten, traumhaften Augenblicken mit tollen Menschen. Stunden, in denen man fast verzweifelt wäre, unzählige Tränen, die vergossen wurden. 1 Jahr, 12 Monate, 52 Wochen, 365 Tage voller Traurigkeit, Wut, Hoffnungen, Selbstzweifel, Eingeständnissen, Glück, Lebensfreude, Spaß, Energie. Bunt gemischt. Alles in einem eben eine wilde Achterbahnfahrt.
Rückblickend würde ich jedoch behaupten, dass die positiven Abschnitte und freudigen Momente klar überwiegen.
Ich habe mich weiterentwickelt, mich von Dingen getrennt, von Personen verabschiedet. Neue Leute kennengelernt, Freundschaften geschlossen. Ich durfte viele Erfahrungen sammeln und an ihnen wachsen, Fehler machen und daraus lernen.
Auf kreativer Ebene ging es steil bergauf: Mein Designservice läuft super. Fotografie – aus einem Hobby wurde Leidenschaft. Vor und hinter der Kamera. In beiden Bereichen konnte ich mir einiges an neuem Wissen aneignen.
Ich bin dankbar für jede einzelne Sekunde, Minute, Stunde. Für das gesamte Jahr, dass mich ein Stück mehr zu dem Menschen gemacht hat, der ich einmal sein möchte.
Ich bin auch euch dankbar, für eure lieben Worte und jeden Schritt, den ihr mich ein Stück weit begleitet. Deshalb möchte ich euch von Herzen einen guten Rutsch wünschen und ein erfolgreiches neues Jahr, wir sehen uns 2 0 1 5 .